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Jetzt startet auch Google for Jobs UK

Jetzt startet auch Google for Jobs UK

Jetzt startet auch Google for Jobs UK

Google Jobs UK mobile Suche

Nachdem die Jobsuchfunktion von Google vor ein paar Tagen in Spanien ausgerollt wurde, folgte am 16.06.2018 der Start für Google for Jobs UK.  Jobsuchende in UK können nun auch direkt über den Google Suchschlitz nach „Jobs in meiner Nähe“ oder Jobtiteln suchen und erhalten, wie von Google gewohnt, ausschließlich relevante Suchergebnisse. Auf der Ergebnisseite erscheinen aktuelle Jobs in der Nähe, die möglichst genau auf den gesuchten Jobtitel passen. Weitere Filtermöglichkeiten wie z.B. Gehaltsinformationen, Bewertungen des Arbeitgebers oder Standortfilter stehen zur Verfügung.

Laut Google sind drei viertel der britischen Arbeitgeber mit Fachkräftemangel konfrontiert und haben Probleme, offene Stellen mit dem richtigen Kandidaten zu besetzen. Teilweise wird dies darauf zurück zu führen sein, dass Stellenausschreibungen nicht gefunden werden oder sie nicht dort kommuniziert werden, wo sich die passenden Talente befinden. Die exakte Suche von Google wird dabei zumindest ein wenig Abhilfe schaffen.

Um möglichst viele Stellenanzeigen verfügbar zu machen, arbeitet Google for Jobs UK, neben den globalen Websites wie LinkedIn und Glassdoor, mit den größten lokalen Stellenbörsen zusammen: The Guardian Jobs, Reed.co.uk, Haymarket, Gumtree, The Telegraph, Reach plc’s totallylegal, CV-Library und totaljobs.com

Es war abzusehen, dass Google mit dem Rollout in Ländern startet, in denen Englisch und Spanisch gesprochen wird, denn in diesen Sprachen steht der Service in anderen Ländern bereits zur Verfügung. Es darf nun weiter gerätselt werden, welche europäischen Länder als nächstes folgen. Ich tippe auf Portugal, aufgrund der bereits erfolgten Rollouts in Brasilien.

Doch auch der Livegang in Deutschland lässt sicher nicht mehr lange auf sich warten. Deutsche Jobbörsen und Unternehmensseiten werden bereits indexiert. Voraussetzung in Google for Jobs gelistet zu werden ist allerdings, dass die Stellenanzeigen von Google gecrawlt werden können und dass die Anzeigen als strukturierte Daten vorliegen. Wie genau das funktioniert und wie die Ihre Stellenanzeigen fit für Google Jobs machen, können Sie in unserem Blogartikel „Google for Jobs – So funktioniert es“ nachlesen.

Google for Jobs – Wie funktioniert es?

Google for Jobs – Wie funktioniert es?

Google for Jobs – Wie funktioniert es?

Google for Jobs Titelbild

Spätestens seit Google for Jobs am 20.06.2017 in den USA offiziell gestartet ist, hat der Such-Riese Unruhe in die Recruiting Szene gebracht. Seither warten Recruiter und Personalmarketing Profis auch hierzulande auf den neuen Service, damit es endlich „Stellenangebote finden“ statt „Stellenangebote suchen” heißt. Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Google for Jobs funktioniert, was die neusten Entwicklungen sind und wie Sie sich auf den Deutschland-Start von Google Jobs am besten vorbereiten.

Was ist Google for Jobs?

Google for Jobs ist eine Jobbörse von Google. Diese ermöglicht es, direkt im Suchschlitz von Google nach Jobangeboten zu suchen. Die Ergebnisse werden dann in einem Kasten auf der Ergebnisseite ausgegeben und können dort noch weiter gefiltert werden. Dies erspart den Nutzern den Weg zu weiteren Stellenbörsen oder Job-Crawlern.

Die Suchmaschine vereint in der Ergebnisseite die Jobs von Unternehmensseiten, Jobbörsen und Social-Media-Portalen. Somit muss der User bei der Suche nach Jobs nicht mehr diverse Seiten anrufen; er findet alle Stellenangebote direkt bei Google, dem Ort, an dem er gerade noch nach einem geeigneten Rasenmäher und der nächsten U-Bahn-Verbindung gesucht hat. Wird der gleiche Job auf verschiedenen Seiten angeboten, erkennt Google dies und gibt diesen Job nur einmal in den Ergebnissen aus. Bewerben kann man sich dann direkt über die Websiten der verschiedenen Anbieter.

Google for Jobs Box, so sieht sie aus

Über die Jobsuche generell

Googles Mutterkonzern Alphabet Inc. betritt einen Markt, in dem sehr viel gesucht, aber nicht viel gefunden wird. Der Such-Riese führt das auf mangelndes Matching der Stellenanzeigen mit den Kandidatenprofilen zurück, das unter anderem Unternehmen die Suche nach passenden Bewerber erschwert. Jetzt mag einer sagen, es liegt ausschließlich am Fachkräftemangel. Doch was ist, wenn die Stellenanzeige einfach kaum gefunden wird?

Durch den Launch könnte Alphabet sich ein großes Stück des Marktanteils von den Stellenbörsen abschneiden und tritt in direkte Konkurrenz zu Unternehmen wie Indeed, StepStone, Monster, Glassdoor und Xing. Bisher wird Google for Jobs in folgenden Ländern angeboten: Kenya, Nigeria, Südafrika, Indien, Spanien, Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Chile, Mexico, Kanada und den USA.

Viele hatten den Start bereits Anfang des Jahres vermutet. Eine zeitnahe Einführung des Services in weiteren englischsprachigen Ländern liegt jedoch näher als im deutschsprachigen Raum. Denn die Jobsuche basiert auf einer großen ontologischen Datenbank, welche mit Berufen, Fähigkeiten und Qualifikationen gefüttert wird und diese untereinander in Bezug setzt. Bildlich dargestellt wird hier die Beziehung von Sprach-Fähigkeiten:

Bildliche Darstellung der Google Cloud Job Discovery

(Quelle: cloud.google.com)

Erst wenn diese Datenbank auch in der deutschen Sprache groß genug und fehlerfrei ist, funktioniert die Jobsuche in einer Qualität, wie wir es von der Google-Suche gewohnt sind. In den USA hat Google daher seine Job-Suchmaschine die unter dem Namen Cloud Job Discovery (früher Cloud Jobs API) bekannt ist, großen Firmen wie Johnson & Johnson vorab zur Verfügung gestellt, um die Jobsuche auf ihrer Karriereseite zu verbessern. Die Nutzer füttern so die Google-Datenbank mit reellen Suchanfragen, die Google helfen sollen, die Suchergebnisse zu optimieren und Zusammenhänge besser zu verstehen. Aktuell arbeitet Google in Deutschland meines Wissens noch mit keinem Partner zusammen. (Schreiben Sie mit gerne falls Sie diesbezüglich News haben.)

Dass aus technischer Sicht, der Einführung von Google for Jobs in Deutschland nichts im Wege steht, sieht man, wenn man den Begriff „Werksstudent“ in Google for Jobs eingibt: Deutsche Jobseiten werden indexiert, der gleiche Begriff „Werkstudent“ wird auch erkannt, lediglich die Titelvorschläge von Cloud Job Discovery funktionieren noch nicht. Ein Hinweis darauf, dass Google for Jobs noch kein Deutsch spricht.

Google Cloud Job Discovery deutsch

Was kann Google for Jobs?

Die Suche kann durch verschiedene Filtermöglichkeiten noch weiter verfeinert werden. Aktuell stehen dem Suchenden zur Verfügung: Kategorie, Stellentitel, Veröffentlichungsdatum, Beschäftigungsart, Staat, Stadt, Branche und Unternehmen. Auf die eigentliche Google for Jobs Seite gelangt man durch Klick auf eine Jobanzeige oder auf “Mehr Filter”.

So ist Google for Jobs aufgebaut

Google bietet den Nutzern alle Funktionen, die für die Jobsuche nötig sind. Ganz oben auf der Seite ragt (was sonst?) der bekannte Suchschlitz. Beim Eintippen bietet die Suchmaschine alternative Jobtitel an:

(Hier kann man erkennen, wie gut Cloud Job Discovery funktioniert.)

Darunter befinden sich der Reiter für die drei Basisfunktionen: Jobs, Saved, Alerts, sprich: Man kann Stellen suchen, speichern und sich benachrichtigen lassen, wenn neue, zur eigenen Suche passende Stellen gefunden werden.

Darunter werden die verschiedenen Quellen, in denen der Job gefunden wurde, als Bewerbungsmöglichkeit angezeigt. Praktisch, so kann man seine bevorzugte Plattform leicht auswählen. Weil die Nutzer vermutlich die Plattform wählen, in der ihr Lebenslauf bereits hinterlegt ist, wird Google damit die Konsolidierung des Marktes unterstützen – und kleinere Stellenportale es zunehmend schwerer haben, User zu halten. Mittlerweile hat Alphabet auch mit „Google Hire“ sein eigenes ATS (Applicant Tracking System) in Google for Jobs integriert. So können Unternehmen, die Google Hire verwenden, die gesamte Candidate Journey über Google abbilden – von der Werbeanzeige, über die Stellenausschreibung bis zum Bewerbungsformular.

Bewerbung mit Google Hire sieht so aus

Zudem werden verschiedene Tags angezeigt, je nachdem, was bei der Anzeige an Informationen angegeben ist, z. B. Veröffentlichungsdatum, Kategorie, Beschäftigungsart oder Gehalt. Darunter folgen die Stellenbeschreibung und eine Einschätzung zum Gehalt des ausgeschriebenen Stelle. Google greift dabei auf Gehaltsangaben zu gleichen oder ähnlichen Positionen aus Portalen wie Glassdoor, PayScale oder LinkedIn zurück und vergleicht die verschiedenen Werte mit den Gehaltsangaben aus der Stellenanzeige.

Typische Bezahlung für diese Art JobGehaltsvergleich bei Google for Jobs

Einen tollen Mehrwert bieten die verschiedenen Arbeitgeberbewertungen von Plattformen wie Glassdoor, Comparably, CareerBliss und LinkedIn. Spätestens jetzt sollte jedem der hohe Stellenwert von Bewertungsplattformen bewusstgeworden sein, denn diese haben direkten Einfluss auf die Bewerbungsfreudigkeit der Kandidaten. (Auf dieses Thema werde ich in einem anderen Blogpost noch genauer eingehen.)

Eine Karte zeigt den Weg und die Fahrtzeit von Zuhause bis zur Arbeitsstelle. Voraussetzung ist, dass man hat in Google Maps eingegeben, wo man wohnt, ansonsten zeigt die Karte nur den Arbeitsort. Suchanfragen wie „Account Manager Jobs, maximal 30 min mit dem Auto von meinem Zuhause entfernt“ sind somit denkbar.

Arbeitgeberbewertung und Arbeitsweg bei Google for Jobs

Nun folgen verschiedenen Links, wie z. B. der zur Arbeitgeber-Website, weitere Stellen des Unternehmens und die Google-Suchergebnisse zum Unternehmen.

Wenn Google den Nutzern irgendwann noch die Möglichkeit gibt, den Lebenslauf im Nutzerprofil zu speichern, sehe ich nur wenige Gründe dafür, warum ich nach der Einführung von Google for Jobs in Deutschland je wieder eine andere Job-Seite bei der Jobsuche aufsuchen sollte. Zusammen mit den Daten, die Google bereits über mich hat, weiß Google vermutlich besser als ich selbst, welcher Job eigentlich zu mir passt – und welcher nicht.

Wer Google for Jobs einmal ausprobieren möchte, kann dies durch die Verwendung einer IP-Adresse aus den USA tun. Diese erlangt man entweder durch die Verwendung eines VPN-Clients oder durch die integrierte Funktion des Opera-Developer-Browsers. Man wählt dazu im Opera Menü -> Einstellungen / Datenschutz / VPN. Nun USA als Standort bestimmen, google.com auswählen und Jobtitel eingeben.

Wie erscheinen meine Jobanzeigen in Google?

Damit Google die Stellenanzeigen finden und indizieren kann und sie somit in den Suchergebnissen auftauchen, muss entweder die Karrierewebsite direkt alle grundlegenden technischen Voraussetzungen mitbringen, oder die Stellenanzeigen werden bei einem Drittanbieter veröffentlicht, der diese Voraussetzungen erfüllt.

Die Grundvoraussetzungen heißen: structured Data bzw. strukturiertes HTML (also keine iFrames oder Flash), aktuelle Sitemap, Meta-Tags, logische URL-Struktur etc. Im Moment haben diese Voraussetzung die meisten Unternehmen auf der eigenen Website noch nicht erfüllt, was wohl sehr oft an den veralteten ATS liegt. Ob die eigene Website Google-for-Jobs-ready ist oder nicht, kann mit dem Google Structured Data Testing Tool getestet werden.

So kann eine Stellenausschreibung für Google for Jobs erstellt werden:

  1. Voraussetzung ist, dass der Googlebot Ihre Webseiten mit den Stellenausschreibungen crawlen kann und sie nicht durch eine robots.txt-Datei oder ein Meta-Tag blockiert werden.
  2. In Ihren Hostlast-Einstellungen muss eine hohe Crawling-Frequenz zulässig sein.
  3. Achten Sie darauf, unsere Richtlinien einzuhalten.
  4. Fügen Sie strukturierte Daten vom Typ „JobPosting“ auf Ihrer Webseite hinzu.
  5. Wenn dieselbe Stellenausschreibung auf Ihrer Website mehrmals unter verschiedenen URLs vorhanden ist, sollten Sie kanonische URLs für jede Seite verwenden.
  6. Anschließend können Sie die strukturierten Daten testen und als Vorschau ansehen.
  7. Halten Sie Google mithilfe von Sitemaps auf dem neuesten Stand.

    Dazu können Sie eine GET-Anforderung an folgende URL senden: http://www.google.com/ping?sitemap=location_of_sitemap

    Beispiel: http://www.google.com/ping?sitemap=http://www.example.com/sitemap.xml

  8. Wenn die Änderungsrate besonders hoch ist, zum Beispiel bei mehr als 100.00 Stellenausschreibungen oder mehr als 10.000 Änderungen pro Tag, nehmen Sie Kontakt mit Google auf.

So kann eine nicht mehr verfügbare Stellenanzeige bei Google for Jobs wieder entfernt werden:

  1. Führen Sie einen dieser Schritte aus:
    • Geben Sie für die Eigenschaft validThrough einen Wert an, der in der Vergangenheit liegt.
    • Entfernen Sie die Seite vollständig, sodass beim Aufrufen der Statuscode 404 oder 410 ausgegeben wird.
    • Entfernen Sie die strukturierten JobPosting-Daten von der Seite.
  2. Sende Google über eine GET-Anforderung an folgende URL eine neue Sitemap: http://www.google.com/ping?sitemap=location_of_sitemapBeispiel: http://www.google.com/ping?sitemap=http://www.example.com/sitemap.xmlWir prüfen die gesamte Sitemap und crawlen noch einmal diejenigen Seiten, deren lastmod-Datum nach dem Datum liegt, an dem sie zuletzt gecrawlt wurden.

Alphabet ermöglicht mit Google for Jobs nun auch kleinen Seiten, unabhängig von den großen Anbietern wie StepStone, Monster und Indeed direkt gefunden zu werden. In Google for Jobs gelistet zu werden, sollte also kein Problem sein, sobald der Service in Deutschland gelauncht ist. Die wahre Herausforderung wird wie auch in der normalen Websuche sein, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

Wie erreiche ich mit meiner Stellenanzeige ein gutes Ranking?

Denken wir noch einmal darüber nach, warum Google for Jobs auf den Markt kommt – abgesehen von den neuen Einnahmemöglichkeiten. Die Jobsuche hat ein Matching-Problem. Kandidaten finden nicht die passenden Jobangebote, und Firmen nicht die passenden Kandidaten.

Ranking-Faktoren für Google for Jobs:

Ähnlich wie im allgemeinen Google-Ranking werden auch im Job-Ranking von Google viele verschiedene Rankingfaktoren hineinspielen. Genaueres hier aufzuzählen, wäre müßig und dazu Glaskugelleserei. Im Ranking bevorzugt werden in der Regen die Inhalte und Websiten die am besten auf das Suchergebnis passen und die beste Bewerber Experience bieten. Doch es empfiehlt sich in jedem Fall, die obligatorischen Grundvoraussetzungen zu beachten:

  • korrekte HTML-Struktur nach Schema.org
  • Aktuelle Sitemap: Informieren Sie Google über Änderungen Ihrer Stellenanzeigen
  • Klarer Titel
  • Jobtitel passt zur Stellenanzeige
  • Mindestens die empfohlenen Tags verwenden
  • Responsive Website mit Bewerbungsmöglichkeit
  • Schnelle Website mit geringer Ladezeit

Wenn Sie diese Grundvoraussetzungen erfüllen, solle Ihrem Ranking in der Google-Suche nichts im Weg stehen. Doch Alphabet macht das Ganze (wie immer) nicht zum Spaß an der Freud’ oder aus Nächstenliebe: Google möchte Geld verdienen und Daten sammeln! Deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, bis man sich die Top-Platzierungen in der Google-Stellensuche nur über Cost-per-Click-(CPC)-Anzeigen erkaufen kann und Performance-Marketing im Recruitingmarkt noch wichtiger wird (Spoiler). So wäre der Service zwar nicht gratis, jedoch Performance-Basiert; Unternehmen würden nur dann zahlen, wenn der Nutzer tatsächlich auf die Anzeige klickt und nicht – wie es noch immer von verschiedenen Stellenbörsen und Multiposting-Anbietern praktiziert wird – als Festpreis pro Anzeige und Monat ohne jegliche Volumengarantie.

Aufnahme bei Google for Jobs über Drittanbieter

Wem die Suchmaschinen-Optimierung der Stellenanzeigen zu weit geht und wer nicht die Möglichkeit hat, den Karrierebereich der Website zeitnah anzupassen, kann, wie bereits erwähnt, auchüber einen Drittanbieter bei Google for Jobs aufgenommen werden. Da die meisten Karriereseiten auf Google for Jobs noch nicht vorbereitet sind, hat Google in den USA große Seiten, die die beschriebenen Struktur-Vorgaben bereits umgesetzt haben, per Schnittstelle integriert. So erscheinen beispielsweise die Stellenanzeigen folgender Anbieter in der Google-Suche: Facebook, LinkedIn, CareerBuilder, Glassdoor, ZipRecruiter, Snagajob oder Jibe.

Zum Start in Deutschland wird Google daher ebenfalls auf Drittanbieter angewiesen sein. Unsere Stellenanzeigen sind bereits mit structured Data optimiert und werden von Google indexiert. Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie unsere TALENTS-Stellenanzeigen gratis nutzen möchten oder Hilfe bei der Anpassung Ihrer eigenen Seite benötigen.

Wegweiser: Wie wird sich die Jobsuche mit Google for Jobs entwickeln?

Alphabet macht es wieder einmal vor, was es heißt, ein nutzerzentriertes Erlebnis zu bieten. Die Jobsucher werden den Service wählen, der ihnen die beste User Experience bietet. Dementsprechend wird sich der Markt ändern und Unternehmen und Jobbörsen anpassen müssen. Nur wer eine nutzerfreundliche Candidate Journey bietet, wird langfristig in der Jobsuche sichtbar sein und effizientes Jobmarketing betreiben können. Software-Dinosaurier wie SAP, die bisher wenig Nutzerzentriert arbeiten, müssen sich entweder um 360° drehen oder werden bald der Vergangenheit angehören. Dies gibt Software-Start-ups und kleinen Unternehmensseiten, die bisher auf große Jobbörsen angewiesen sind, wieder die Möglichkeit, selbst in der Jobsuche zu erscheinen.

Nutzen Unternehmen das Potenzial von Google for Jobs voll aus, können sich erstaunliche Verbesserungen der Job-Marketing-Performance ergeben: Johnson & Johnson konnte seine Click-Through-Rate um 45 % verbessern und 41 % mehr hochqualifizierte Bewerber für unternehmenskritischen Rollen gewinnen.

Wann Google for Jobs in Deutschland ausgerollt wird, bleibt abzuwarten, doch bereits jetzt sollten Unternehmen die Candidate Journey und ihre Jobmarketing-Maßnahmen modernisieren und optimieren, denn Jobsuchende suchen bereits heute mit dem Handy per Google nach Jobs und wollen sich mobil bewerben. Zu schade, wenn man nur gesucht, aber nicht gefunden werden kann.

Bleiben Sie über die Entwicklungen zu dem Thema auf unserem HR-Blog informiert!