Interne Unternehmenskommunikation in Zeiten von Corona: Verantwortung übernehmen und Mitarbeiter motivieren

Interne Unternehmenskommunikation in Zeiten von Corona: Verantwortung übernehmen und Mitarbeiter motivieren

Interne Unternehmenskommunikation in Zeiten von Corona: Verantwortung übernehmen und Mitarbeiter motivieren

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Viele Fragen und zu wenige Antworten. In der Corona-Krise ist eine klare und transparente Unternehmenskommunikation sowohl nach außen als auch nach innen gefragt. Viele Menschen bangen um Ihre Jobs, die Unsicherheiten wachsen: Jetzt können Firmen Ihre soziale Verantwortung unter Beweis stellen und gemeinsam an der Situation wachsen.

Alles neu macht …der März! Wer hätte Anfang des Jahres 2020 gedacht, dass bereits im Frühling nichts mehr so ist, wie es einmal war und uns eine Pandemie fest im Griff hat? Die Unsicherheit im ganzen Land ist groß. Die Menschen, die Politik und die Behörden versuchen mit drastischsten Maßnahmen die Ausbreitung von Corona einzudämmen. Es stellt alles Dagewesene in Fragen und jetzt sind neue Wege gefragt. In der Kommunikation und der Zusammenarbeit in Wirtschaft, in Politik, im Gesundheitswesen und jedem einzelnem Unternehmen.

Frau Merkel machte den Anfang

Die erste klare Botschaft kam von unserer Bundeskanzlerin am 19.März. Endlich ein „Statement von oben“ und „das war längst überfällig“ wurden in den sozialen Medien kommentiert. Die Menschen brauchen gerade in solchen Situationen eine klare Botschaft, eine Beruhigung von höchster Front, auch wenn selbst Frau Merkel nicht weiß, wie es weiter geht. Wir geben zu: Es hat kurz mal ganz gutgetan, das war nötig.

Das zum großen Ganzen. Aber wie schaut es im Kleinen aus? In den Unternehmen, wie fühlt sich jeder einzelne Mitarbeiter momentan? Was jetzt gefragt ist, ist eine klare Kommunikation und Botschaft von der Unternehmensführung an die Mitarbeiter. Das ist eine völlig neue Chance; auch in der Führungsetage. Die interne Kommunikation kann nun beweisen, wie sie in Krisensituation die Stimmung oben hält und das Unternehmen wirtschaftlich in die richtige Richtung lenkt.

Prominente Beispiele

Prominente Beispiel dafür war in diesen Tagen zum Beispiel EDEKA mit seinem 30-sekündigen TV Spot an alle Mitarbeiter, aber auch an ganz Deutschland mit einer Dankesbotschaft und „Gemeinsam schaffen wir das“ Aufruf. Das motiviert und tut auch denjenigen tut, die nicht bei EDEKA arbeiten. Gleiches gilt für DM- und Rossmann-Kampagnen.

Damit es aber nicht nur beim Danke bleibt, will Deutschlands zweitgrößter Lebensmittel-händler REWE mit Discounttochter Penny seine Mitarbeiter auch würdigen und sie mit einem Bonus in der Corona-Krise belohnen. Dafür will der Konzern über 20 Millionen Euro in die Hand nehmen. Das Ganze passiert schnell und unbürokratisch. Aldi Süd & Co folgen.

Auch der Oberbürgermeister Thomas Geisel spricht in einer Videobotschaft an die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer und erläutert das weitere Vorgehen der Landeshauptstadt in Sachen Coronavirus.

Ideen und Entscheidungen können aus der Not schnell getroffen werden

Was früher aus monatelanger Arbeit bestand, muss in Zeiten von Corona im Schnelldurchlauf passieren. Die Ereignisse überschlagen sich, tagtäglich gibt es Updates zur Virusverbreitung und neue Beschlüsse oder Lockerungen von Gesetzen seitens der Regierung. Unternehmen müssen jetzt schnell sein und umdenken, denn jetzt sind Kreativität und Improvisationstalent gefragt!  Und wie die aktuelle Situation ja zeigt: Es geht! Wie schnell sind TV-Spots produziert, wie schnell sind Start-ups aus dem Leben gestampft worden, wie schnell wurde der größte Hackathon der Bundesregierung ins Leben gerufen, wie schnell wurde ein milliardenschweres Hilfspaket verabschiedet. Schnell und unbürokratisch, weil es die Situation erfordert. Alles ist gerade möglich. Deswegen sollte kein Unternehmen vor kreativen Ideen und Möglichkeiten zurückschrecken. Trigema & Co produzieren jetzt plötzlich auch Masken.

Das sind große Beispiele. Man muss auch jetzt nicht das Rad neu erfinden oder sein Geschäftsmodell gleich umstellen. Man kann auch im Kleinen sehr viel bewirken und Neues ins Leben rufen. Und das geht, in dem man anfängt, zu kommunizieren und Fragen beantwortet:

  • Wie gehen wir mit der Situation um?
  • Welche Maßnahmen müssen wir jetzt ergreifen?
  • Wie stellen wir uns für die Zukunft auf?
  • Wie können wir unser Personal jetzt am besten unterstützen und wie können diese uns helfen?
  • Wie wollen wir kommunizieren? Wie halten wir uns bei Laune?

How to …

Wir wollen uns mit dem „Wie“ beschäftigen. Also wie kommunizieren die Unternehmen mit Ihren Mitarbeitern, um Ihnen transparent und ehrlich in dieser Situation zu begegnen?

Mitarbeiter müssen motiviert werden und das Wir-Gefühl gestärkt werden. Nach dem Motto „Nur zusammen schaffen wir das!“. Das gibt Aufwind und ist für jeden Einzelnen wichtig. Mit einer einfachen und lieblosen Motivations-Email kommt man jetzt nicht weit.

Hier ein paar erste Ideen für eine allgemeine interne Unternehmenskommunikation:

  • Interner Blog mit allen Fragen, Informationen, Neuigkeiten, der täglich aktualisiert wird
  • Gestaltung eines eigenen Newsrooms / Landingpage für die Mitarbeiter. Mit Q&As, Updates, Neuigkeiten, Chats und wichtigen Kontakten.
  • Interner Podcast, in dem Führungskräfte, Mitarbeiter und andere Stakeholder auftreten
  • Eine Video-Botschaft an alle Mitarbeiter mit „Wir schaffen das“ Attitüde
  • Ein „All-Heads-Meeting“ per Livestream, in dem sich alle Mitarbeiter einwählen können
  • Regelmäßig eine „Ask me Anything“-Stunde, in der Mitarbeiter alle Fragen an die Geschäftsführung richten können.
  • Usw.  

Es ist einfach – man muss es nur tun

Die Mittel sind einfach, es gibt keine Ausrede, diese nicht zu machen. Doch hapert es an der Umsetzung, man feilt zu lange am perfekten Prozess und am Ende steht nichts. Stumm bleiben und abwarten ist hier der falsche Weg.

Wir von TALENTS haben aus der Krise heraus innerhalb von 96 Stunden einen Podcast ins Leben gerufen. HalloHomeOffice – wir interviewen die verschiedensten Menschen aus den unterschiedlichsten Branchen und schauen hinter die Kulissen von Angestellten, Selbständigen, Eltern und Geschäftsführern.

Zack, wurde eine Website erstellt, Social Media Accounts aktiviert und die erste Folge wurde innerhalb von zwei Tagen produziert und online gestellt. Es funktioniert! Aus der Not werden Kräfte und Energie geboren, die keiner vorher kannte.

Deswegen an alle Unternehmen, die sich dieser Tage schwertun oder sich fürchten, in diesen emotionalen Tagen eine falsche Nachricht nach draußen zu senden:

Wir helfen Ihnen bei der Umsetzung Ihrer internen Kommunikationsmaßnahmen. Mit einer objektiven und neutralen Brille schauen wir Ihre Kanäle und Botschaften an und helfen Ihnen diese, so schnell und effizient an Ihre Mitarbeiter zu kommunizieren.

Zusammen können wir das schaffen!

Melden Sie sich. Wir haben ein offenes Ohr und lösen die Aufgaben ganz pragmatisch und unkonventionell.

Melden Sie sich bei uns telefonisch oder per Email

Dieser Artikel ist unser Beitrag zu Stefan Schellers Bloggerparade #HRvsCoronaKrise.

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